Altersheim Sonnhalde Burgdorf

Geschichte

Die Gründung des Altersheims Sonnhalde führt zurück ins frühe 19. Jahrhundert. Im «Staate Bern» herrschte damals eine schwierige wirtschaftliche Situation. Auch die Stadt Burgdorf und ihre Umgebung wurden davon nicht verschont.

So gründete 1821 eine Gruppe von Burgdorferinnen und Burgdorfern die «Gemeinnützige Gesellschaft von Burgdorf» (GGB). Eines ihrer Ziele war, sich um Bürger in Not zu kümmern und der Armut den Kampf anzusagen.

Vom Greisenasyl zur Sonnhalde
Der GGB erhielt von wohlhabenden Burgdorfer Bürgern mehrere Schenkungen und Vergabungen und konnte 1926 eine Stiftung ins Leben rufen. Diese hatte den Bau einer «Verpflegungsanstalt für ältere und weniger bemittelte Menschen» zum Zweck. An der Jungfraustrasse, wo einst das alte «Dür-Schlössli» stand, begann 1930 der Bau des «Greisenasyls». Zwei Jahre später zogen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner in ihr neues Zuhause ein.

Der Name «Greisenasyl» wurde 1972 durch «Altersheim Sonnhalde» ersetzt. 1982 erfuhr das Heim eine Erweiterung mit dem Neubau östlich des Hauses. 2006 wurde das Haupthaus der Sonnhalde im grossen Stil renoviert und auf der Nordseite wurde ein weiterer Anbau erstellt.

Über all die Jahre hat das Altersheim Sonnhalde seine überschaubare Größe und den familiären Charakter bewahrt. Die Lage am Südhang des Gsteig-Quartiers in Burgdorf, die der Sonnhalde ihren Namen gibt, bietet auch heute noch eine wunderbare Aussicht über die Emmentaler Hügel bis hin zu den Alpen.