Facebook
 

Geschichte

Die Geschichte der Gründung des Altersheims Sonnhalde führt zurück ins beginnende 19. Jahrhundert. Im «Staate Bern» herrschte damals eine schwierige wirtschaftliche Situation. Auch die Stadt Burgdorf mit Umgebung wurde nicht davon verschont.

So beschloss eine Gruppe von Burgdorferinnen und Burgdorfern im Jahre 1821 die Gründung der «Gemeinnützigen Gesellschaft von Burgdorf» (GGB). Eines der Ziele der Gemeinnützigen Gesellschaft war es, sich um in Not geratene Bürger zu kümmern und der Armut den Kampf anzusagen. 


Greisenasyl
Nachdem mehrere Schenkungen und Vergabungen von wohlhabenden Burgdorfer Bürgern eingegangen waren, wurde von der GGB im Jahre 1926 eine Stiftung ins Leben gerufen. Die Stiftung hatte den Bau einer «Verpflegungsanstalt für ältere und weniger bemittelte Menschen» als Ziel und Zweck. 1930 begann man anstelle des alten «Dür-Schlösslis» an der Jungfraustrasse mit dem Bau des «Greisenasyls». Bereits zwei Jahre später hielten die ersten Bewohnerinnen und Bewohner Einzug in ihr neues Zuhause. 


Die Sonnhalde
Der Name «Greisenasyl» wurde 1972 durch die Bezeichnung «Altersheim Sonnhalde» ersetzt. Zehn Jahre danach erfuhr das Heim eine Erweiterung mit dem Neubau östlich des Hauses. Die Stiftung baute einen Personaltrakt mit 4 Studios bzw. Einzimmerwohnungen und einer Wohnung für die Heimleitung. 

Die administrative und personelle Verflechtung des Heimbetriebes mit der Gemeinnützigen Gesellschaft wurde im Jahre 1989 gelöst und in der Folge mit einer privatrechtlichen Stiftung neu organisiert. Als Initiantin bleibt die GGB – heute Ökonomisch Gemeinnützige Gesellschaft OGG – jedoch weiterhin mit der «Sonnhalde» verbunden. 

Im Laufe der Zeit konnten im Personaltrakt kaum noch Studios an Mitarbeitende vermietet werden. Die Bedürfnisse hatten sich markant verändert, so dass in diesem Teil des Hauses – dem heutigen Pavillon – im Jahr 2001 sechs Zimmer und eine Zweizimmerwohnung eingerichtet wurden.


Nicht mehr zeitgemäße Bedingungen
Schon einige Zeit herrschte in der Sonnhalde ein beträchtliches Raumdefizit, zudem bestand erheblicher Sanierungsbedarf, vornehmlich der Sanitär- und Heizungsinstallationen, den elektrischen Anlagen sowie der übrigen Haustechnik. Die Auflagen der Gebäudeversicherung (GVB) bezüglich Brandschutz konnten nicht mehr eingehalten werden. All diese Faktoren veranlassten den Stiftungsrat, das Projektes "Anbau und Renovierung des Hauses Sonnhalde" in die Wege zu leiten.


Grosse Veränderungen
Im Herbst 2006 begannen nach ersten Platz schaffenden Umgebungsarbeiten und mit dem Spatenstich die umfangreichen Arbeiten: Zuerst wurde der Anbau nördlich des bestehenden Haupthauses erstellt. Im ersten Obergeschoss des neu erbauten Hauses – mit Flachdach und Sonnenkollektoren – entstanden 4 Bewohner-Zimmer sowie ein Aufenthaltsraum mit Ausgang zum Garten. Im Erdgeschoss befinden sich das Empfangsbüro, das Büro der Heimleitung, das Stationszimmer und der Mehrzweckraum. Auch ein Bettenlift wurde im Anbau Nord installiert.

Das Haupthaus wurde total renoviert, die Bewohnerzimmer teilweise neu mit Nasszellen ergänzt. 

Mit dem Anbau Nord bietet das Altersheim Sonnhalde seither 4 Heimplätze mehr an: es sind  insgesamt 37 Plätze in 34 Zimmern vorhanden. Davon sind 2 Zimmer für Kurzaufenthalte, wie Ferienbett, Probewohnen etc.bestimmt. Der familiäre Charakter des Heimes und die individuelle Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner – wofür das Altersheim Sonnhalde bekannt ist – soll mit der überschaubaren Größe gewahrt bleiben. Dies hat für den Stiftungsrat wie auch die Heimleitung oberste Priorität.  

 
 
 
 
footer1
footer2
footer3
 

Altersheim Sonnhalde     •     Jungfraustrasse 38     •     3400 Burgdorf     •     Tel. 034 427 29 29     •     Fax 034 427 29 30     •     info@altersheimsonnhalde.ch